Gewerbeobjekte A-Z
Diese Objekte sind in Privatbesitz und warten darauf öffentlich ausgestellt zu werden.
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Die Burnus GmbH ging aus einer Seifensiederei und Kerzenzieherei hervor, die 1836 von August Jacobi als kleiner Handwerksbetrieb in Darmstadt gegründet wird und sich zu einer Seifenfabrik weiterentwickelt hat.
Abb. Historisches Gebäude in der damaligen Weiterstädter Straße
Fabrik chemischer und physikalischer Apparate Darmstadt (1876-1972)
Ehemals Sitz in der Elisabethenstraße 47, später in der Frankfurterstraße 88
Geschäft für Schreib-,Kunst- und Schreib- und Bürobedarf wurde 1887 in Darmstadt gegründet. Geschäft ehemals Rheinstraße 12,
Ecke Rheinstraße/Grafenstraße
Ältestes pharmazeutisch-chemisches Unternehmen der Welt, beginnt im Jahr 1668 mit dem Kauf einer Darmstädter Apotheke durch F. J. Merck.
Abb. 1902 Richtfest des Verwaltungsgebäudes und des Gebäudes für Forschung in der Frankfurter Straße
Borne´ ehemals Hofuhrmacher hatte sein Geschäft am Adolf-Hitler-Platz (aktueller Name Luisenplatz)
Die ehemalige Großherzogliche Keramische Manufaktur in Darmstadt hatte ihren Sitz in dem 1906 errichteten Gebäude in Noackstraße 9. Erster Leiter der Manufaktur war der Künstler Jakob Julius Scharvogel.
Die Motorenfabrik Darmstadt in der Kirschenallee war ein Maschinenbau-Unternehmen aus Darmstadt, das von 1902 bis 1960 bestand. Der Name änderte sich im Laufe der Zeit von Modaag in Modag und wurde später von DEMAG übernommen.
Wella wurde 1880 gegründet. Das Kosmetikunternehmen hat seinen Sitz in Darmstadt.
Georg Donges eröffnet 1872 mit drei Mitarbeitern in Darmstadt eine Schlosserei.
Abb. 1948 nach schweren Schäden durch Luftangriffe
Inhaber Ludwig Fischer führte die Kassenfabrik in der Annastraße 44 in Darmstadt
Ludwig Alter (1847-1908) gründete 1871 einen handwerklichen Betrieb im Hintergebäude des Hauses Ernst-Ludwig-Straße 3. Später wurde die Hofmöbelfabrik in die Kirschenalle 88 verlegt
Hardys Schokoladenfabrik in der Holzhofallee wurde erst in den 60er geschlossen.
Neben den 27 Braumeistern gab es 1819 zehn „Brauereiknechte“: Dies belegt, dass es sich damals in der Mehrzahl um Ein-Mann-Betriebe gehandelt hat.
Eines des bekanntesten Ateliers war Carl Backofen als Hofphotograph
Georg Karp war Hoflieferant des Großherzogs und offenbar ein durchaus geschäftstüchtiger und Herr, der neuen Techniken aufgeschlossen gegenüberstand, denn im September 1903 vermerkte die Darmstädter Zeitung: „Der Vorsitzende, Oberbürgermeister Morneweg, teilt mit, daß von Hoflieferant Georg Karp ein Gesuch vorliegt, betreffend Anbringung von Uhren in den Wagen der elektrischen Straßenbahn, die Reklamezwecken dienen sollen.
Deutsche Markenbutter, Frischmilch, Frisch- und Schnittkäse, gezuckerte Kondensmilch, Milchspezialitäten,
Erbacher Str. 123. Darmstadt
Maximilian Frommann gründetet 1835 eine lithografische Anstalt am Marktplatz und verlegte den Betrieb 1850 in die Schützenstraße. Frommann druckte neben Banknoten, topografischen Karten und Stadtplänen auch Spielkarten. Nach seinem Tod konnten sich seine Erben nicht auf eine gemeinsame Fortführung der Firma einigen; es entstanden deshalb zwei Nachfolgefirmen: Frommann & Bünte und in der Schützenstraße Frommann & Morian.
Ab 1864 wurde die Firma unter dem Namen Gandenberger'sche Maschinen-Fabrik Georg Goebel betrieben. Die auftretenden Platzprobleme wurden mit einer Verlagerung auf ein 3800 qm großes Anwesen im Frühjahr 1888 von der Schützenstraße in den Griesheimer Weg (heute Mornewegstraße) gelöst. Ein neues Produkt waren Papierrollenschneide- und Wickelmaschinen. Als 1912 nur etwa 200 Meter westlich der Goebelschen Fabrik nach zweijähriger Bauzeit der neue Hauptbahnhof fertiggestellt wurde, bekam die Fabrik als erstes Darmstädter Unternehmen einen eigenen Gleisanschluss.
1866 wurde als Erste Darmstädter Herdfabrik und Eisengießerei das Unternehmen Gebr. Roeder gegründet und 1919 in eine AG umgewandelt.
Die 1911 gegründete Herdfabrik und Emaillierwerke G.m.b.H. als „Sonderfabrik für Kochherde jeder Art und Größe“. Täglich wurden hier einhundert Kochherde der verschiedensten Art produziert.
Mindestens 400 Jahre lang, vom 16. bis zum 20. Jahrhundert, wurden in der Umgebung von DA Samen gesammelt und mit ihnen gehandelt.
Für Viele ist es kaum noch vorstellbar, dass sich der Kunde in den 1920er oder 1930er Jahren beim Autohändler ein Chassis des gewünschten Fahrzeugherstellers bestellte und sich dafür bei einem der zahlreichen Karosserieherstellern eine Karosserie nach eigener Wahl und eignem Geschmack anfertigen ließ.
Eine Opel Rekord A Cabriolet-Limousine war 1963 dann der letzte Versuch von Autenrieth, mit Sonderkarosserien auf dem sich schnell wandelnden Markt zu überleben.
Vergeblich, die traditionsreiche Firma schloss 1964 für immer ihre Tore.
Zwei junge Unternehmer, Jakob Donges (Techniker) und Josef Wiest (Kaufmann), gründeten 1896 die Firma J. Donges und Wiest mit Sitz in der Grafensstraße 26 mit Handel und Wartung von Fahrrädern, Nähmaschinen und Schreibmaschinen. Schon 1899 schied Donges durch Tod aus dem Unternehmen aus. Im Jahr 1900 wurde das erste Automobil, ein Maurer-Union, verkauft.
Das Unternehmen wurde am 08. Mai 1847 von Georg Weiler gegründet. Herr Weiler wurde ernannt zum Kaiserlichen und Großherzoglichen Hoflieferanten. Er war Verfertiger von chirurgischen Instrumenten und Bandagen, in Hamburg am Gänsemarkt und in der Schützenstraße in Darmstadt.
Erste Darmstädter Lack und Firnis-Fabrik gegründet von Georg Liebig 1775-1850 (Justus Liebigs Vater) . Er ist ein Materialhändler und stellt Farben und Firnisse her.
Abbildung :Farbenhändler Johann Georg Liebig und seiner Frau Maria Caroline Liebig, geb. Fuchs genannt Moeser in Darmstadt geboren.
Eine Gewürzmühle, die 1838 durch Lorenz Döhler in Erfurt gegründet wurde, ist das Stammhaus der Döhler Gruppe. 1892 übernahm Wilhelm Gemmer das Unternehmen. Bis heute befindet sich die Unternehmensgruppe im Familienbesitz. Im Jahre 1924 übernahm Leo Gemmer die Geschäftsführung und führte das Unternehmen in eine Expansionsphase. Er gründete zwei Produktionswerke, in denen neue Markenartikel hergestellt werden, wie zum Beispiel „Döhler-Pudding“, „Backfein“ und „Backstolz“. Durch die Verwaltung der damaligen Ostzone 1948 enteignet, siedelte die Familie Gemmer nach Westen über. Mit dem Angebot von Grundstoffen und Aromen für die Erfrischungsgetränkeindustrie erweiterte das Unternehmen 1952 sein Produktportfolio. Darmstadt wurde 1957 neuer Betriebssitz und es folgte eine lange Phase von Innovation und Expansion.
Karl Plagge, 1897 in Darmstadt als Sohn einer angesehenen Familie geboren, hatte von 1919 bis 1924 an der TH Darmstadt Maschinenbau mit Schwerpunkt in der Chemischen Technologie studiert und die Hochschule mit dem Diplom verlassen. Die politisch wie wirtschaftlich schwierigen 20er Jahre machen ihn zu einem Anhänger der NSDAP, der er 1931 beitritt. Nach Hitlers "Machtübernahme" erkennt er zunehmend das wahre Gesicht der Nazis: die Verfolgung der jüdischen Mitbürger im eigenen Land und die Vorzeichen des Eroberung- und Vernichtungskriegs gegen die Nachbarn entsetzen ihn. Er geht auf Distanz zu den Nazis, ablesbar zum Beispiel auch an seiner engen, das dritte Reich und die Nachkriegszeit überdauernden Freundschaft zu Kurt Hesse, dem Inhaber der Maschinenfabrik Hessenwerke GmbH in der Siedlung Tann, der mit einer Frau jüdischer Herkunft verheiratet ist und Karl Plagge 1938 als Ingenieur einstellt.
Der Firmengründer und Konstrukteur Eugen Eßwein betrieb die Maschinenfabrik in der Pallaswiesenstraße 172 in Darmstadt. 1921 wurde die erste Odoma Schreibmaschine auf den Markt gebracht. Sie war genial konstruiert. Sie war einfach zu gut gebaut und zerlegbar. Der Preis war zu hoch und sie hatte keine Chance auf dem Markt
Darmstadt, Kirchstraße 21 an der Stadtkirche 1945, zerstörtes Gebäude der Firma Otto Urschel für Fahrräder und Nähmaschinen.
Die Bahnbedarf A.-G. und die Dampfkesselfabrik vormals Arthur Rodberg A.-G. waren anderthalb Jahrzehnte lang getrennte Unternehmen. Erst Mitte der 1930er Jahre wurden sie zusammengeführt. Bis Ende der 1960er Jahre hat in Darmstadt eine Bahnbedarf-Rodberg G.m.b.H. in der Landwehrstraße gegeben.
Porzellanfabrik Rosenthal & Co.
Vereinte Kunstgewerbler Darmstadt Im Sommer 1902 gründete Reinstein gemeinsam dem Architekten Alfred Koch und dem Bildhauer C. F. Meier, die beide ebenfalls Schüler von Peter Behrens gewesen waren, die Künstlergruppe Vereinte Kunstgewerbler Darmstadt, die beispielsweise für die Münchener Porzellanfabrik Rosenthal laut dem Bodenstempel das Kaffeeservice mit der Katalog-Nummer 242 entwarf.
Werksgelände von Carl Schenck in Darmstadt um 1910
Teil einer Drehscheibe.
Laborgeräte Darmstadt
in der Wenckstraße 32
Dampf- Chocoladen Fabrik ( vor 1898 gegründet)
Import von Cacao, Thee, Vanille
TEWA steht für "Technische Werkstoff-Artikel"
Die Stadt lies 1969 für die Justus Liebig Schule auf dem Tewa-Fabrikgelände mehrere provisorische Pavillons errichten ließ, von denen einer bis heute erhalten ist.
Olitzsch am Marktplatz mit Haushaltswarensortiment
Gaswerke Darmstadt in der
Lagerhausstraße
Hofoptiker von Großherzog Ernst Ludwig seit 1865
Louisenplatz 4
Pius Roos
Gewürzmühle in Darmstadt
Rote Blechdose
Kaffee Großrösterei
Bekleidungsgeschäft
1951